Die Welt im Wandel?

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I nternetevangelisten verteidigen zu Recht die Freiheit des Internets gegen interessengeleitete Bevormundung und Zensur. Ihr Anspruch ist ein hehrer, sonfern es um Bemühungen zugunstes eines Modells und Werkzeuges demokratischer Zukunft geht.
Die Annahme allerdings, eine technische Infrastruktur, eine neue Quantität, zöge quasi automatisch eine neue Qualität nach sich, könnte sich als Irrtum erweisen. Bedarf die Veränderung der menschlichen Existenz hin zur Entfaltung gerechter und zivilgesellschaftlicher Teilhabe und globaldemokratisch, soziokulturellen Fortschritts eines neuen Diskurses des traditionellen Systemverständnisses?
Netzwerkaktivisten und ihre Mitstreiter sollten sich vor einem subtilen Reduktionismus hüten und die Beförderung aller Wirklichkeitsebenen menschlichen Seins zum Interesse ihrer Anliegen machen.

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eine Ergänzung zum Thema Journalismus + Internet

Gegen die Informationswelt von heute wirkt die des vergangenen Jahrhunderts bereits mittelalterlich. Allerdings: Wer mit ihr klar kommen will, muss umlernen und Angewohnheiten aus der Zeit der klassischen Massenmedien ablegen.

Hier linkverweis ein netter Beitrag des "elektrischen Reporters" (zdf + handelsblatt) zum Thema "Internet und Journalismus"