S. 3 - Das Zeitalter der Noosphäre
Gleichwohl: Wir können konstatieren, dass jenseits überkommener Herrschaftshierarchien der Übergang von Rollenidentitäten zu bewussten Ich-Identiäten gelungen ist; auch wenn ein Fundamentalismus, mal weltlich, mal religiös, nach wie vor in allen Ecken der Welt das Heil durch Herrschaft zu erwirken versucht.
Zwar ist das grundsätzliche Recht aller Menschen, unabhängig von Rasse, Glaubensbekenntnis, Nationalität oder Geschlecht auf gerechte Teilhabe an materiellen und ökonomischen Ressourcen immer noch nur ansatzweise Realität, jedoch ist es unumkehrbar formuliert.
Ebenso verhält es sich mit mit einer Weltbürgerschaft ökologischer Austauschprozesse, die die Biosphäre als gemeinsames Gewebe und Grundlage der menschlichen Existenz anerkennt.
Und nicht zuletzt greifen integrale Ansätze Platz: „Die Plattform einer emergierenden Weltkultur wird … durch den zunehmenden freien Austausch von Rationalitätsstrukturen geschaffen, womit ich insbesondere die empirisch-analytische Wissenschaft und den Informationstransfer per Computer meine (das 'Informationszeitalter' ist einfach das 'Zeitalter der Noosphäre' [Anm.: des Geistes]...“ (K. Wilber)[6].
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eine Ergänzung zum Thema Journalismus + Internet
Gegen die Informationswelt von heute wirkt die des vergangenen Jahrhunderts bereits mittelalterlich. Allerdings: Wer mit ihr klar kommen will, muss umlernen und Angewohnheiten aus der Zeit der klassischen Massenmedien ablegen.
ein netter Beitrag des "elektrischen Reporters" (zdf + handelsblatt) zum Thema "Internet und Journalismus"
Hier