S. 5 - Das Web an sich macht überhaupt nichts

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Ein kleiner Blogbeitrag zum Internet-Manifest gibt einen Hinweis. „Der gesamte Text erweckt den Eindruck, 'das Internet' sei eine Art Subjekt, das quasi automatisch irgendetwas bewirke. Dabei ist das Internet, bzw. das Web erst einmal eine technische Infrastruktur, nicht mehr und nicht weniger. Was daraus gemacht wird, hängt in erster Linie von den Nutzern ab. 'Das Internet' an sich macht überhaupt nichts, ...“[9]

Könnte es sein, dass die Welt mit dem World-Wide-Web zwar eine quantitativ, aber nicht per se eine qualitativ andere ist? Der aristoteles'sche Satz, das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile, lässt den Umkehrschluss nicht zu. Und könnte es - zugespitzter formuliert - sein, dass die mit weltweiter Kommunikation einhergehenden Möglichkeiten auch dazu angetan sind, überkommene Lebensmuster nochmals zu manifestieren? („Wissenschaft und Technik sind nicht wertneutral, sondern verschärfend“[10])

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eine Ergänzung zum Thema Journalismus + Internet

Gegen die Informationswelt von heute wirkt die des vergangenen Jahrhunderts bereits mittelalterlich. Allerdings: Wer mit ihr klar kommen will, muss umlernen und Angewohnheiten aus der Zeit der klassischen Massenmedien ablegen.

Hier linkverweis ein netter Beitrag des "elektrischen Reporters" (zdf + handelsblatt) zum Thema "Internet und Journalismus"