S. 7 - Was können Selbstorganisierende Systeme?

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Die notwendige Transformation des Vorfindlichen bedarf objektiver Veränderungen, die aber wesentliche wird sich - wie in allen früheren Transformationen, meine ich - im Unverfügbaren anbahnen: Im Geist, im Herzen und den seelischen Entwicklungsmöglichkeiten des Einzelnen. Mit einer neuen Sicht und Erfahrung der Welt schaffen wir Einzelnen möglicherweise gemeinsam, 'graswurzelaktiv' ein kognitives und emotionales Potential, das dazu beitragen könnte, dem kollektiven Bewusstsein eine neuen Stufe zu ermöglichen.

Die Revolution kommt wohl aus dem Innen, um dann im Außen ihren Platz zu finden. Gegenwärtig sehe ich diesen Weg der individuellen Entwicklung als unsere einzige Möglichkeit; einen kollektiven Träger eines neuen und tieferen Innen kann ich leider nirgendwo ausmachen, auch nicht im Netz.

Liebe Netzaktivisten (und Piraten): Hütet Euch vor einem subtilen Reduktionismus und befördern wir strukturelle Entsprechungen aller Wirklichkeitsebenen menschlichen Seins, ökonomisch-materiell, biosozial und soziokulturell. Fragen wir nicht zuletzt, unter welchem Umständen offene Selbstorganisierende Systeme in der Lage sind, sich zu transformieren.

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eine Ergänzung zum Thema Journalismus + Internet

Gegen die Informationswelt von heute wirkt die des vergangenen Jahrhunderts bereits mittelalterlich. Allerdings: Wer mit ihr klar kommen will, muss umlernen und Angewohnheiten aus der Zeit der klassischen Massenmedien ablegen.

Hier linkverweis ein netter Beitrag des "elektrischen Reporters" (zdf + handelsblatt) zum Thema "Internet und Journalismus"